












Hot Spot markiert den heißesten Punkt am Gelände des ehemaligen Heizkraftwerks Chemnitz Nord mit einem leuchtend roten Kreis. Über mehrere Wochen wurden auf dem Festivalgelände Bodentemperaturen an verschiedenen Stellen gemessen, um den Standort für den kreisrunden Farbauftrag mit einem Durchmesser von fünf Metern zu bestimmen. Der heißeste Punkt lag auf dem Asphalt vor der Südhalle des sogenannten HKW Nord, das am 18. Januar 2024 stillgelegt wurde.
Wo einst Fernwärme in einem weitverzweigten Netz an die Bevölkerung geliefert wurde, visualisiert die Arbeit solare und soziale Energie. Der überdimensionale rote Kreis erinnert an eine Standortmarkierung auf einem Stadtplan und lädt zur Neuorientierung und Wiederverbindung in brennenden Zeiten wie diesen ein. Besucher*innen, die den Kreis betreten oder durchqueren, beziehen Position. Sie aktivieren den Raum und werden gleichzeitig zu Performer*innen, deren Handlungsmacht durch den roten Hintergrund hervorgehoben wird. Je mehr Menschen den Kreis betreten desto mehr verschwindet er.
„Die Hitze des Asphalts wird zum Symbol einer überhitzten Gegenwart, der rot markierte Kreis zu einem Raum der Reflexion: Wo stehen wir als Gesellschaft - und wie können wir, trotz wachsender Polarisierung, neue Formen des Miteinanders finden?” Claudia Tittel, Kuratorin Kunstfestival Begehungen 2025 — Everything is Interaction










Hot Spot markiert den heißesten Punkt am Gelände des ehemaligen Heizkraftwerks Chemnitz Nord mit einem leuchtend roten Kreis. Über mehrere Wochen wurden auf dem Festivalgelände Bodentemperaturen an verschiedenen Stellen gemessen, um den Standort für den kreisrunden Farbauftrag mit einem Durchmesser von fünf Metern zu bestimmen. Der heißeste Punkt lag auf dem Asphalt vor der Südhalle des sogenannten HKW Nord, das am 18. Januar 2024 stillgelegt wurde.
Wo einst Fernwärme in einem weitverzweigten Netz an die Bevölkerung geliefert wurde, visualisiert die Arbeit solare und soziale Energie. Der überdimensionale rote Kreis erinnert an eine Standortmarkierung auf einem Stadtplan und lädt zur Neuorientierung und Wiederverbindung in brennenden Zeiten wie diesen ein. Besucher*innen, die den Kreis betreten oder durchqueren, beziehen Position. Sie aktivieren den Raum und werden gleichzeitig zu Performer*innen, deren Handlungsmacht durch den roten Hintergrund hervorgehoben wird. Je mehr Menschen den Kreis betreten desto mehr verschwindet er.
„Die Hitze des Asphalts wird zum Symbol einer überhitzten Gegenwart, der rot markierte Kreis zu einem Raum der Reflexion: Wo stehen wir als Gesellschaft - und wie können wir, trotz wachsender Polarisierung, neue Formen des Miteinanders finden?” Claudia Tittel, Kuratorin Kunstfestival Begehungen 2025