













Ich bin über das lineare Areal am Westbahnhof spaziert und habe den Asphaltstreifen in eine 1,2 km lange Bildabfolge im Web übersetzt. Scrollend kann man sich nun über das halböffentliche Areal bewegen — ob zuhause, unterwegs oder im Ausstellungsraum. Indem ich die versiegelte Fläche in eine Benutzeroberfläche verwandle, hinterfrage ich das individuelle Handlungspotenzial an einem Ort, wo die Einen bauen und die Anderen einen Park haben wollen. Der sich im Naherholungsraum spiegelnde Wunsch nach einer Auszeit wird in Bildschirmzeit als zeitgenössische Form der Entspannung übersetzt. Online wird meine ortsspezifische Arbeit unspezifisch und erzeugt gleichzeitig ihre eigene Art von Website-Traffic.
Take a scroll wurde im Rahmen von „Westwaerts“ und dem urbanize! Festival im Stadtraum Mitte 15 in Wien gezeigt. Die Arbeit kann überall unter annaweberberger.com/take-a-scroll abgerufen werden.














Ich bin über das lineare Areal am Westbahnhof spaziert und habe den Asphaltstreifen in eine 1,2 km lange Bildabfolge im Web übersetzt. Scrollend kann man sich nun über das halböffentliche Areal bewegen — ob zuhause, unterwegs oder im Ausstellungsraum. Indem ich die versiegelte Fläche in eine Benutzeroberfläche verwandle, hinterfrage ich das individuelle Handlungspotenzial an einem Ort, wo die Einen bauen und die Anderen einen Park haben wollen. Der sich im Naherholungsraum spiegelnde Wunsch nach einer Auszeit wird in Bildschirmzeit als zeitgenössische Form der Entspannung übersetzt. Online wird meine ortsspezifische Arbeit unspezifisch und erzeugt gleichzeitig ihre eigene Art von Website-Traffic.
Take a scroll wurde im Rahmen von „Westwaerts“ und dem urbanize! Festival im Stadtraum Mitte 15 in Wien gezeigt. Die Arbeit kann überall unter annaweberberger.com/take-a-scroll abgerufen werden.