
















Ich bin unterwegs und teile 645 Fotos. Irgendwann, vor 1, 2, 3, 4, 5, 6 Jahren hat es angefangen, dass ich Fotos von Dinge mache, die meine Mama als schirch bezeichnet. Ich gehe spazieren oder nur zum Supermarkt und halte Momente fest, in denen sich Gesellschaft persönlich zeigt. Die digitalen Aufnahmen von oft zufälligen, skulpturalen Setzungen im Straßenraum oder humorvollen Widersprüchen archiviere ich fortan auf meinem alten iPhone bis der interne Speicher voll ist. Wenn User*innen Fotos liken oder in den Papierkorb verschieben, kuratieren sie die Sammlung neu. Die digitale und dennoch einmalige Publikation fordert die Tradition des Künstler*innenbuchs heraus.

















Ich bin unterwegs und teile 645 Fotos. Irgendwann, vor 1, 2, 3, 4, 5, 6 Jahren hat es angefangen, dass ich Fotos von Dinge mache, die meine Mama als schirch bezeichnet. Ich gehe spazieren oder nur zum Supermarkt und halte Momente fest, in denen sich Gesellschaft persönlich zeigt. Die digitalen Aufnahmen von oft zufälligen, skulpturalen Setzungen im Straßenraum oder humorvollen Widersprüchen archiviere ich fortan auf meinem alten iPhone bis der interne Speicher voll ist. Wenn User*innen Fotos liken oder in den Papierkorb verschieben, kuratieren sie die Sammlung neu. Die digitale und dennoch einmalige Publikation fordert die Tradition des Künstler*innenbuchs heraus.