








Was ist es, dass Menschen, egal, wer sie sind oder woher sie kommen, schön finden?, frage ich mich, während ich mich durch ein Labyrinth aus Baugerüsten bewege. Ich stoße auf das Motiv der untergehenden Sonne und zahlreiche Fotos davon im Internet, und bedrucke damit mein eigenes Absperrband. Im Zuge des Skulpturenparks der Kunsthalle Linz sperre ich damit eine Beton-Fläche von 5 x 5m ab. Ich verwende dafür am Gelände vorhandene bewegliche sowie einen verankerten Pfosten. Feierlich eröffne ich die Installation vor versammeltem Publikum, indem ich das Band durchschneide.
Die Installation verbandelt die Ambivalenz vermarkteter Realitäten im Kontext eines von wirtschaftlichen Interessen getriebenen Städtebaus. Seit Jahren steht die Asphaltlandschaft, wofür die Arbeit konzipiert wurde, leer. Ehemals als kostenloser Pendler*innen-Parkplatz genutzt, ist die Fläche derzeit weitläufig abgezäunt und hitzt sich im Sommer stark auf.










Was ist es, dass Menschen, egal, wer sie sind oder woher sie kommen, schön finden?, frage ich mich, während ich mich durch ein Labyrinth aus Baugerüsten bewege. Ich stoße auf das Motiv der untergehenden Sonne und zahlreiche Fotos davon im Internet, und bedrucke damit mein eigenes Absperrband. Im Zuge des Skulpturenparks der Kunsthalle Linz sperre ich damit eine Beton-Fläche von 5 x 5m ab. Ich verwende dafür am Gelände vorhandene bewegliche sowie einen verankerten Pfosten. Feierlich eröffne ich die Installation vor versammeltem Publikum, indem ich das Band durchschneide.
Die Installation verbandelt die Ambivalenz vermarkteter Realitäten im Kontext eines von wirtschaftlichen Interessen getriebenen Städtebaus. Seit Jahren steht die Asphaltlandschaft, wofür die Arbeit konzipiert wurde, leer. Ehemals als kostenloser Pendler*innen-Parkplatz genutzt, ist die Fläche derzeit weitläufig abgezäunt und hitzt sich im Sommer stark auf.